Unsere Imkerei

Wir betreiben zwei Bienenstände in der Region Winterthur. Unsere Völker ziehen wir in einem Naturschutzgebiet auf, herrlich gelegen in einer wunderschönen Waldlichtung. Dank der ursprünglichen Fauna und Flora können sich unsere Jungvölker an diesem Standort prächtig entwickeln.
Später werden die Jungvölker, wenn sie gross und stark genug sind, auf den Bienenstand in der Hard gebracht (daher der Name Hard Honig). Diese ersetzen dann die alten Völker, welche nicht überwintert haben oder zu schwach sind. 

 

Zum historischen Hard Areal gehört ein Biobauernhof und ein Wasserkraftwerk "Arbeiten und Kultur". Das Hardareal mit seinen alten Obst- und Lindenbäumen sowie der angrenzende Wald schmeckt man später auch im Honig.

 

Honig nimmt seinen Anfang bei den fleissigen Bienen. Mit grosser Passion und im Einklang mit der Natur pflegen wir als Familie unsere Bienenvölker. Unsere Philosophie ist Bewährtes mit neuzeitigen Erkenntnissen umzusetzen.

 

HONIGERNTE

Frühlingshonig

 

Aufgrund der starken Kristallisation des Frühlingshonigs rühren wir diesen vor dem Abfüllen cremig. Wie stark ein Honig kristallisiert, ist abhängig von dem eingetragenen Nektar im Frühling. Löwenzahn oder auch Rapsblüten lassen den Honig schnell, hart und grob kristallisieren. Der Geschmack des Honigs hängt also auch stark davon ab, was die Landwirte rund um unseren Stand anpflanzen. Der Flugradius einer Honigbiene beträgt übrigens ca. drei Kilometer.

 

Sommerhonig

 

Den Sommerhonig ernten wir Ende Juli, anfangs August. Der Löwenzahn und der Raps ist längst verblüht und mit der Frühlingsernte zu einem grossen Teil aus dem Bienenstock genommen. Die Bienen fliegen nun hauptsächlich die Lindenblüten und die Waldtracht an. Nun beginnt auch der Wald seinen Beitrag zu leisten. Reiner Waldhonig ist in der Farbe sehr dunkel bis schwarz und kristallisiert nicht aus. Waldhonig entsteht nicht durch das Sammeln von Blütennektar. Die Biene sammelt den Honigtau - ein Kohlenhydrat, das von der Blattlaus auf den Blättern und Tannen zurückbleibt. Je nach Populationsgrösse der Blattläuse wird der Wald- oder Blatthoniganteil bei uns grösser oder geringer den Geschmack und die Farbe beeinflussen. Einen reinen Sortenhonig zu ernten wie Waldhonig, Akazienhonig, Kastanienhonig, etc. ist bei uns nicht möglich.

Unser Sommerhonig kristallisiert manchmal ebenfalls aus, jedoch viel später und nicht so hart wie der Frühlingshonig. 

 

BIENENWACHS

Um Krankheiten vorzubeugen, entnehmen wir jedes Jahr ein Drittel der Waben aus dem Bienenstock. Die alten Waben schmelzen wir ein. Danach wird der Wachs mehrmals gereinigt und bei 130 Grad entkeimt. Aus dem eigenen reinen Bienenwachs erstellen wir die Mittelwände für die neuen Waben und unsere beliebten Wachstücher. Wir wissen also ganz genau, wo unser Wachs herkommt und können ausschliessen, dass dieser mit Paraffin, Stearin gestreckt oder mit Keimen belastet ist. Der Wabenbau ist schliesslich die Wiege unserer Bienen und dient auch als Lager für den Honig.

BLÜTENPOLLEN

Blütenpollen sammeln wir jeden Frühling. Die Farben und der Geschmack sind einmalig. Die Pollen benötigen wir für unser wunderbares Blütenpollensalz.

 

GOLDSIEGEL

Wir legen grossen Wert darauf, dass unser Honig naturbelassen und traditionell von Hand geerntet wird. Weder beim Ernten noch beim Abfüllen wird unser Honig erhitzt. Unser Anspruch ist, dass der Honig so rasch wie möglich ins Glas abgefüllt wird. Der Goldsiegel bestätigt unser Streben nach einer hohen und einwandfreien Honigqualität. Weitere Informationen zum Goldsiegel erhalten Sie mit diesem Link oder in der Broschüre. 

KRISTALLBLUMEN

Kristallblumen im Glas ist ein Qualitätszeichen, dass der Honig sehr trocken und reif geerntet wurde. Bei den Kristallblumen handelt es sich lediglich um Lufteinschlüsse, welche sich durch die Kristallisation gebildet haben. 

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